Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.

Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.

Aktuelles

Herzlich willkommen!

Blick von aussen auf das Museum.

Der Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V. fördert die Erforschung der Geschichte der Lübecker Industrialisierung und beteiligt sich selbst daran. Hauptinhalte der Vereinsarbeit sind der Erhalt und die weitere Ausstattung des Museums Geschichtswerkstatt Herrenwyk, sowie die Organisation von Führungen durch die verschiedenen Ausstellungen.

Neues Hochofen-Modell

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Dank einer großzügigen Spende von Dr. Christian Dräger ist es dem Verein gelungen, ein Modell des Hochofens I, Fertigstellung 1907, im Maßstab 1:50 bauen zu lassen. Der Gemeinnützige Verein Kücknitz und der Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V. haben sich an der Finanzierung beteiligt.

Spielzeugsammlung

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Seit einigen Jahren besitzt der Verein eine umfangreiche Spielzeugsammlung der Lübecker Sammlerin Helga Martens.
Die Sammlung besteht aus „Alltagsspielzeuge“, also aus Spielzeugen, die bespielt und geliebt wurden, die aber auch die Wut und den Zorn, die Angst und die Hoffnung eines Kindes auszuhalten hatten.

Sie umfasst zur Zeit ca. 2.700 Exponate in unterschiedlichen Kategorien.

Jedes Spielzeug hat „seine Geschichte“. Über den Zustand einiger Spielsachen lässt sich nur zu vermuten, was geschehen ist. Auf jeden Fall handelt es sich nicht um Spielzeuge, die im Schrank deponiert oder aufbewahrt wurden, weil sie zum Bespielen einfach zu kostbar waren. Solche Spielzeuge wurden nur an besonderen Tagen wie Weihnachten herausgeholt, konnten bewundert und meist nur unter Aufsicht bespielt werden.

Alltagsspielzeug ist Spielzeug, dass seinem Namen Rechnung tragen kann:
• es wurden bespielt
• es wurde „zerspielt“
• es wurde repariert
• es handelt sich um individuelles Spielzeug
• es handelt sich um künstlerisches Spielzeug
• es handelt sich um Massenware
• es handelt sich um Werbeobjekte
• es handelt sich um liebevoll hergestelltes Spielzeug in Eigenarbeit
• es war nicht im Sinne von materiellem Denken wertvoll
• es wurde vielfach einfach weggeworfen, wenn es seinen Zweck erfüllt hatte

Die Sammlung beinhaltet Spielzeuge für Jungen und Mädchen, für Kleinkinder und auch für Erwachsene. Ein großer Teil sind Tisch- und Kartenspiele. Die Spielzeuge sind aus Holz, Metall, Papier und Kunststoff. Das älteste Exponat ist weit über 100 Jahre alt.
Spielzeuge sind Zeitzeugen der Geschichte vom Kaiserreich über die Zeit des Nationalsozialismus und dem Wirtschaftsaufschwung in der BRD bis zur Umbruchphase der DDR.

Mit diesen Spielzeugen soll eine Auseinandersetzung mit der Geschichte erfolgen, der Geschichte von Lebensläufen, von früher Kindheit in Verbindung mit der jeweiligen politischen, gesellschaftlichen und sozialen Situation. Herstellung von Spielzeugen und Materialentwicklung ist ebenso von Bedeutung. Der Einfluss von Amerika, die „Amerikanisierung“ der Spielsachen, wurde immer stärker. Die Diskussion um pädagogische Inhalte in der Erziehung beeinflusste einerseits die Entwicklung und Herstellung von Spielzeugen und andererseits war der Weg von individuellen Spielzeugherstellung in die stärker um sich greifende Massenproduktion nicht aufzuhalten.

Diese Aspekte, aber auch die Erinnerung an die eigene Kindheit oder die der Eltern und Großeltern durch anschauliche Erzählung wach zu halten, sind Ziele der Sammlung und der bisher erfolgten Ausstellungen.

Die Sammlung läuft unter dem Titel:

KINDHEITS(T)RÄUME

und soll Menschen dazu animieren, sich an die eigene Kindheit zu erinnern, Träume wach werden zu lassen und frei nach Schiller wieder für eine kurze Zeit Kind zu sein:

„Der Mensch ist nur dort Mensch, wo er spielt.“

Wer sich die Sammlung ansehen möchte, sollte etwas Zeit mitbringen, Informationen und Terminabsprachen bitte unter Tel-Nr. 0451 74894 oder per Mail helga.martens@travedsl.de.

Leben und Arbeit in Herrenwyk

LebenuArb Buch

Geschichte der Hochofenwerk Lübeck AG, der Werkskolonie und ihrer Menschen

„Leben und Arbeit in Herrenwyk“ ist ein Bildband mit erläuternden Texten zur Geschichte von Leben und Arbeiten im Lübecker (Industrie-) Stadtteil Kücknitz-Herrenwyk. Der Ort und das Leben der Menschen wurde durch das 1905 gegründete Hochofenwerk Lübeck entscheidend geprägt. Die wechselvolle Geschichte des Werks, mit dem der lübecksche Staat in das Zeitalter der Großindustrie eintrat, bildete mehr als die wirtschaftliche Grundlage der dort arbeitenden Menschen: Vom Aufstieg des Werks bis zu seinem Konkurs 1981 standen Leben und Arbeit in Herrenwyk in einer für Lübeck einmaligen Wechselbeziehung, die das Schicksal des Stadtteils mit dem Werk verband.

Dieses Buch ist der Nachfolger des gleichnamigen Buches von 1986 (vergriffen).

Wir danken der Lübecker Possehl-Stiftung und der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck für die Unterstützung.

Herausgeber:
Verein für Lübecker Industrie und Arbeiterkultur e.V.
Kokerstr. 1-3, 23569 Lübeck

Fotos: Archiv Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk
Text und Bildauswahl: Dr. Wolfgang Muth
Layout und Design : Birgit Rohde
V.i.S.d.P.: Helga Martens
Druck:  Verlag Max Schmidt-Römhild KG, Lübeck
Auflage 1.000
Preis: 15,00 €
ISBN 978-3-7950-5221-8

Arbeiterkolonie Herrenwyk – Einst und jetzt –

Buch Arbeiterkolonie

Stadtteil Lübeck-Kücknitz

Alte Fotos aus dem Archiv des Industriemuseums stehen aktuellen Fotos gegenüber. Die jeweiligen Standorte wurden in einen Lageplan eingetragen, versehen mit erläuternden Texten von Wolfgang Muth und Helga Martens. Anlass war die Fotoausstellung „Kücknitz einst und jetzt“ des Gemeinnützige Vereins Kücknitz e.V. im Industriemuseums in 2013.
Wer mit diesem Heft durch die Arbeiterkolonie wandert, kann sich in die Zeit von damals versetzt fühlen und bekommt eine kleine Vorstellung vom Leben in der Kolonie.

Herausgeber:
Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V. mit Unterstützung des Gemeinnützigen Verein Kücknitz e.V. in Zusammenarbeit mit dem Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Dr. Muth
Fotos und Layout: Helga Martens

Verantwortlich i.S.d.P.: Helga Martens
Druck: DIE BRÜCKE gGmbH
Auflage: 500, erweitert um 250
Schutzgebühr: 1,50 €

Kücknitz historisch – Ein Stadtteil im Wandel der Zeit

Buch Kücknitz historisc

Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-9 der Schule Roter Hahn führte das Projekt „Kücknitz historisch“ in Zusammenarbeit mit dem Geschichtserlebnisraum Lübeck – Bauspielplatz Roter Hahn und dem Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk durch. Durch Archivarbeiten und Informationen von Kücknitzer Bürgern wurden Inhalte und Dokumente zusammengetragen, Fotos der Schülerinnen und Schüler stellen den Bezug zu heute her. Es entstand ein historischer Führer zu historischen und aktuellen Plätzen im Stadtteil Kücknitz. Die Standorten sind mit Informationstafeln versehen. Das Projekt wurde finanziert durch die Possehl-Stiftung, die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck, der Grundstücksgesellschaft Trave und dem Gemeinnützigen Verein Kücknitz e.V.

Herausgeber:
Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.
Verantwortlich i.S.d.P. : Helga Martens

Gestaltung und Design: WENDA – Büro für Gestaltung, Hamburg
Druck: Kaiser & Mietzner, Lübeck
Auflage: 4.000
Schutzgebühr: 2,50 €

Alternativer Stadtführer

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Lübeck – eine andere Geschichte.

Einblicke in Widerstand und Verfolgung in Lübeck 1933 – 1945 & Alternativer Stadtführer zu den Stätten der Lübecker Arbeiterbewegung, des Widerstandes und der nationalsozialistischen Verfolgung.

Diese vom „Arbeitskreis Geschichte der Lübecker Arbeiterbewegung“ erarbeitete Broschüre gibt eine Einführung in die soziale und politische Situation Lübecks zu Beginn der 30er Jahre und einen Überblick über den Widerstand der Lübecker Arbeiterbewegung gegen den Nationalsozialismus. Im zweiten Teil werden ausführlich die Stationen des 1983 vom Arbeitskreis erarbeiteten Stadtrundganges beschrieben.

Hrsg.  Zentrum – Jugendamt der Hansestadt Lübeck
Und Arbeitskreis Geschichte der Lübecker Arbeiterbewegung.
Lübeck 1986
Selbstverlag
Preis: 3,00 €

Die Erfindung der Hausfrau

hausfrau

2000 Jahre Haus-Halten.

Gesamtredaktion Bärbel Böhnke, Industriemuseum Elmshorn.
Kataloge der Museen in Schleswig-Holstein.
Bd. 51  Elmshorn 2000

Texte von Bärbel Böhnke, Karen Buchholz, Patrizia Held, Petra Macht, Heimke Meinhardt, Wolfgang Muth, Michael Packheiser, Ingrid Schäfer und Christiane Wehrmann.

Preis: € 7,70

Der Ausstellungskatalog zu einer gleichnamigen Wanderausstellung des Industriemuseums Elmshorn, des Industriemuseums Geschichtswerkstatt Herrenwyk, des Möllner Museums und des Heimatmuseums Wedel gibt in den Aufsätzen verschiedene Aspekte der Entwicklung der Hausarbeit in den letzten 2000 Jahren.

Ich hab’ mich hochgetippt!

hochgetippt

Frauenarbeit im Büro.
Kataloge der Museen in Schleswig-Holstein.
Bd. 46. Elmshorn 1998

Texte von Bärbel Böhnke, Wolfgang Muth, Christel Patzak, Christiane Wehrmann und Renate Wiese.
Preis: € 7,70

Der Ausstellungskatalog einer Wanderausstellung des Industriemuseums Elmshorn, des Industriemuseums Geschichtswerkstatt Herrenwyk in Lübeck und der Museen im Kulturzentrum Rendsburg beschreibt in verschiedenen Aufsätzen die Entwicklung der Büroarbeit seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.
Außerdem wird anhand von Fotos und Objektbeschreibungen die Entwicklung der Bürotechnik dargestellt.

Folgende weitere Bücher liegen vor:

• „…Dahin wie ein Schatten“ – Aspekte jüdischen Lebens in Lübeck
• „…Hoffentlich klappt alles zum Guten…“ – Die Briefe der jüdischen Schwestern Berta und Dora Lexandrowitz (1939-1941)
• „Ich erinnere mich nur an Tränen und Trauer…“ Zwangsarbeit in Lübeck 1939 bis 1945
• Angekommen – 60 Jahre Flüchtlinge und Vertrieben in Lübeck
• Vom Fischerdorf zum Industriestadtteil – Schlutup im 19. und 20. Jahrhundert
• Wie kommt der Fisch in die Dose? – Dokumentation einer Ausstellung
• Peter Reder und die Etwichlung der Lübecker Häfen – 1906-2006
• Lübecker Industriekultur – Zeitwende – Fabriken in Lübeck
• 1882 – 2002 – 120 Jahre Eisen- und Stahlschiffbau in Lübeck / 2. verbesserte und ergänzte Auflage – Lübeck 2010
• Arbeit und Arbeiter bei Flender
• Der lange Abschied von Flender – Zeitzeugen-Interviews und Fotografien
• Die Werft ist besetzt – Der Werften-Poker in Wismar 1992
• Die letzte Klappe – Abschied von der Herrenbrücke in Lübeck

Wenn Sie Bücher käuflich erwerben möchten, wenden Sie sich bitte an das Industriemuseum Geschichtwerkstatt Herrenwyk
Tel./Fax 0451/301152
Mail geschichtswerkstatt@luebeck.de