Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.

Veröffentlichungen

Frauenerwerbsarbeit in der Industrie

Dieses Buch greift ein Thema auf, das sich mit der Entwicklung der industriellen Frauenerwerbsarbeit am Beispiel Hochofenwerk beschäftigt. Es ist der Bereich der Schwerindustrie, eine fast ausschließlich von Männern dominierten Erwerbsarbeit, in der nur wenige Frauen eine Arbeit fanden und auch heute noch finden, ausgenommen im Gesundheitswesen, Hilfen für Familien vor Ort, Kaufhaus und Kantine und später auch in der Büroarbeit.

Die Entwicklung der industrielle Frauenerwerbsarbeit bis in die heutige Zeit wird unter anderem im Kontext von gesellschaftlichen und politischen, von wirtschaftlichen und gerade von technischen Entwicklungen beleuchtet.
Hier wird mit diesem Buch am Beispiel Hochofenwerk der Versuch unternommen, so viele Zusammenhänge wie möglich aufzuzeigen. Die Entwicklung von industrieller Frauenerwerbsarbeit ist untrennbar verknüpft mit all den vielen anderen Entwicklungen. Dieses trifft natürlich zu für alle anderen Bereich.
Diese Dokumentation soll damit dem Wirken von Frauen in allen Lebensbereichen ein Gesicht geben.

Wir danken dem Deutschen Verband Frau und Kultur e.V., Gruppe Lübeck, für die finanzielle Unterstützung.

Herausgeber: Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.
Verfasserin: Helga Martens
Layout und Design: Birgit Rohde, Lübeck
Druck: Kaiser und Mietzner, Lübeck

Dr. Moritz Neumark

Dr. Moritz Neumark hat Hüttenwesen in Dresden studiert, hat in Jena im Fachgebiet Chemie promoviert, ebenso an der Philosophischen Fakultät der Universität in Erlangen, erhielt die Würde eines Doktor-Ingenieurs der Technischen Hochschule zu Aachen, hat 4 Patente angemeldet, hat im Oberschlesischen Industriegebiet Hochofenwerke mit aufgebaut und teilweise geleitet, diverse Studienreisen führten ihn überwiegend in osteuropäische Länder.

Schließlich wurde er 1905 nach Lübeck geholt und hat das Hochofenwerk Lübeck als Generaldirektor aufgebaut. Als Patriarch hat er für die Arbeiter und deren Familien gesorgt, es entstanden Werkswohnungen und neben anderem auch ein Kaufhaus. Da er aus einer jüdischen Familie kam wurde er in das KZ Theresienstadt deportiert und ist 1943 dort umgekommen.

Eine bewegte Lebensgeschichte, die starke und vielfältige Auswirkungen auf Kücknitz du ganz Lübeck hatte.
Das Buch beleuchtet seinen Lebensweg und soll damit sein Schaffen und Wirken würdigen.

Verfasserin: Helga Martens
Herausgeber: Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.
Das Buch ist im Industriemuseum erhältlich.

Erinnerung und Neuanfang

An das Hochofenwerksgelände in Lübeck-Herrenwyk erinnert nicht mehr viel. Der Eingang ist noch erhalten und die Straßennamen wie Alter Kühlturm, An den Werkstätten, Dampfpfeife, Kohlenmühle, Masselbett, Möllerung, Zum Winderhitzer und Zur Gießhalle lassen erahnen, was sich hier einmal befand. Dieses Buch stellt Fotos aus dem Archiv des Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk Fotos von heute (Fotograf Jürgen Blenk) gegenüber, erzählt die Geschichte, zeigt die damaligen Gebäude und Anlagen und das Areal, wie es heute genutzt wird.

Die Dokumentation zur Ausstellung „Erinnerung und Neuanfang l Das Hochofenwerksgelände , wie es war und wie es ist“ möchte helfen, die Erinnerung an eines der interessantesten Kapitel der Lübecker Industriegeschichte zu erhalten.

 

Verfasserin: Helga Martens
Herausgeber: Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.
2019 mit finanzieller Unterstützung der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck.
Das Buch ist im Industriemuseum erhältlich.

Das Lager Pöppendorf 1945 – 1951

Die Geschichte des Pöppendorfer Lagers streift die Anfänge des Lagers ebenso wie die traurige Geschichte um den Exodus der jüdischen Menschen, die aus politischen Gründen im Pöppendorfer Lager kaserniert festgehalten wurden.

Im Mittelpunkt steht die Darstellung des Lagers in seiner Funktion als Flüchtlingsdurchgangslager seit 1945. Zu der Zeit wurden über 600.000 Menschen aus Ostgebieten durchgeschleust, mit einer präzisen Organisation. Nahezu täglich wandelte sich das Lagerleben.

Die Erstellung der Dokumentation wurde durch die finanzielle Unterstützung der Stiftungen „Friedrich Bluhme und Else Jebsen Stiftung“ und „Reinhold-Jarchow-Stiftung“ ermöglicht

Herausgeber Verein für Lübecker Industrie und Arbeiterkultur e.V.

Autor Christian Rathmer

ISBN 978-3-00-060747-9

Zu beziehen Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk

Hinweis:

Der Gemeinnützige Verein Kücknitz e.V. betreibt eine Homepage unter https://www.poeppendorferlager.de

Leben und Arbeit in Herrenwyk

Geschichte der Hochofenwerk Lübeck AG, der Werkskolonie und ihrer Menschen

„Leben und Arbeit in Herrenwyk“ ist ein Bildband mit erläuternden Texten zur Geschichte von Leben und Arbeiten im Lübecker (Industrie-) Stadtteil Kücknitz-Herrenwyk. Der Ort und das Leben der Menschen wurde durch das 1905 gegründete Hochofenwerk Lübeck entscheidend geprägt. Die wechselvolle Geschichte des Werks, mit dem der lübecksche Staat in das Zeitalter der Großindustrie eintrat, bildete mehr als die wirtschaftliche Grundlage der dort arbeitenden Menschen: Vom Aufstieg des Werks bis zu seinem Konkurs 1981 standen Leben und Arbeit in Herrenwyk in einer für Lübeck einmaligen Wechselbeziehung, die das Schicksal des Stadtteils mit dem Werk verband.

Dieses Buch ist der Nachfolger des gleichnamigen Buches von 1986 (vergriffen).

Wir danken der Lübecker Possehl-Stiftung und der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck für die Unterstützung.

Herausgeber:
Verein für Lübecker Industrie und Arbeiterkultur e.V.
Kokerstr. 1-3, 23569 Lübeck

Fotos: Archiv Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk
Text und Bildauswahl: Dr. Wolfgang Muth
Layout und Design : Birgit Rohde
V.i.S.d.P.: Helga Martens
Druck:  Verlag Max Schmidt-Römhild KG, Lübeck
Auflage 1.000
ISBN 978-3-7950-5221-8

Arbeiterkolonie Herrenwyk – Einst und jetzt –

Stadtteil Lübeck-Kücknitz

Alte Fotos aus dem Archiv des Industriemuseums stehen aktuellen Fotos gegenüber. Die jeweiligen Standorte wurden in einen Lageplan eingetragen, versehen mit erläuternden Texten von Wolfgang Muth und Helga Martens. Anlass war die Fotoausstellung „Kücknitz einst und jetzt“ des Gemeinnützige Vereins Kücknitz e.V. im Industriemuseums in 2013.
Wer mit diesem Heft durch die Arbeiterkolonie wandert, kann sich in die Zeit von damals versetzt fühlen und bekommt eine kleine Vorstellung vom Leben in der Kolonie.

Herausgeber:
Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V. mit Unterstützung des Gemeinnützigen Verein Kücknitz e.V. in Zusammenarbeit mit dem Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Dr. Muth
Fotos und Layout: Helga Martens

Verantwortlich i.S.d.P.: Helga Martens
Druck: DIE BRÜCKE gGmbH
Auflage: 500, erweitert um 250

Kücknitz historisch – Ein Stadtteil im Wandel der Zeit

Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-9 der Schule Roter Hahn führte das Projekt „Kücknitz historisch“ in Zusammenarbeit mit dem Geschichtserlebnisraum Lübeck – Bauspielplatz Roter Hahn und dem Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk durch. Durch Archivarbeiten und Informationen von Kücknitzer Bürgern wurden Inhalte und Dokumente zusammengetragen, Fotos der Schülerinnen und Schüler stellen den Bezug zu heute her. Es entstand ein historischer Führer zu historischen und aktuellen Plätzen im Stadtteil Kücknitz. Die Standorten sind mit Informationstafeln versehen. Das Projekt wurde finanziert durch die Possehl-Stiftung, die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck, der Grundstücksgesellschaft Trave und dem Gemeinnützigen Verein Kücknitz e.V.

Herausgeber:
Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.
Verantwortlich i.S.d.P. : Helga Martens

Gestaltung und Design: WENDA – Büro für Gestaltung, Hamburg
Druck: Kaiser & Mietzner, Lübeck
Auflage: 4.000

Alternativer Stadtführer

Lübeck – eine andere Geschichte.

Einblicke in Widerstand und Verfolgung in Lübeck 1933 – 1945 & Alternativer Stadtführer zu den Stätten der Lübecker Arbeiterbewegung, des Widerstandes und der nationalsozialistischen Verfolgung.

Diese vom „Arbeitskreis Geschichte der Lübecker Arbeiterbewegung“ erarbeitete Broschüre gibt eine Einführung in die soziale und politische Situation Lübecks zu Beginn der 30er Jahre und einen Überblick über den Widerstand der Lübecker Arbeiterbewegung gegen den Nationalsozialismus. Im zweiten Teil werden ausführlich die Stationen des 1983 vom Arbeitskreis erarbeiteten Stadtrundganges beschrieben.

1. Auflage:
Hrsg. Zentrum – Jugendamt der Hansestadt Lübeck und Arbeitskreis Geschichte der Lübecker Arbeiterbewegung.
Lübeck 1986
Selbstverlag

2. Auflage:
Hrsg. Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.
Lübeck 2020

Die Erfindung der Hausfrau

2000 Jahre Haus-Halten.

Gesamtredaktion Bärbel Böhnke, Industriemuseum Elmshorn.
Kataloge der Museen in Schleswig-Holstein.
Bd. 51  Elmshorn 2000

Texte von Bärbel Böhnke, Karen Buchholz, Patrizia Held, Petra Macht, Heimke Meinhardt, Wolfgang Muth, Michael Packheiser, Ingrid Schäfer und Christiane Wehrmann.

Der Ausstellungskatalog zu einer gleichnamigen Wanderausstellung des Industriemuseums Elmshorn, des Industriemuseums Geschichtswerkstatt Herrenwyk, des Möllner Museums und des Heimatmuseums Wedel gibt in den Aufsätzen verschiedene Aspekte der Entwicklung der Hausarbeit in den letzten 2000 Jahren.

Ich hab’ mich hochgetippt!

Frauenarbeit im Büro.
Kataloge der Museen in Schleswig-Holstein.
Bd. 46. Elmshorn 1998

Texte von Bärbel Böhnke, Wolfgang Muth, Christel Patzak, Christiane Wehrmann und Renate Wiese.

Der Ausstellungskatalog einer Wanderausstellung des Industriemuseums Elmshorn, des Industriemuseums Geschichtswerkstatt Herrenwyk in Lübeck und der Museen im Kulturzentrum Rendsburg beschreibt in verschiedenen Aufsätzen die Entwicklung der Büroarbeit seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.
Außerdem wird anhand von Fotos und Objektbeschreibungen die Entwicklung der Bürotechnik dargestellt.