Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.

Der Verein

Das endgültige „Aus“ der Metallhütte, die das Zentrum des Lübecker Stadtteils Herrenwyk war, konnte nicht verhindert werden, aber die Geschichte des Werkes und der Alltag der mit ihm verbundenen Menschen sollte im Bewusstsein der Bevölkerung erhalten bleiben.

Es ist das Verdienst Dr. Wulf Schadendorfs und Dr. Jenns E. Howoldts vom Museum für Kunst- und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck und vieler anderer,  dass das reichhaltig vorhandene Material vor der Vernichtung bewahrt und aufgearbeitet wurde.

Die Ergebnisse der Forschungen wurden 1985/86 in einer viel beachteten Ausstellung gezeigt. Gleichzeitig wurde eine ausführliche Dokumentation „Leben und Arbeit in Herrenwyk“ vorgelegt. Eine solche Darstellung der Industrie- und Arbeiterkultur war bis dahin in Schleswig-Holstein einzigartig. Schnell entstand der Wunsch, diese Ausstellung im ehemaligen Kaufhaus der Werkskolonie zu einer Dauerausstellung werden zu lassen. Viele Bürgerinnen und Bürger entschlossen sich, dieses Projekt ideell und finanziell zu unterstützen.

So wurde am 22. Januar 1986 der „Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e. V.“ als Förderverein der Geschichtswerkstatt gegründet.

 

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