Verein für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V.

Industriemuseum Herrenwyk

1905 wurde das ehemalige Hochofenwerk gegründet und im Laufe der Jahrzehnte immer weiter ausgebaut. Nach dem wirtschaftlichen Aufstieg des Werkes gab es mehrere wirtschaftliche Höhen und Tiefen und endete schließlich im Konkurs 1981.

Dieser Konkurs hat sich in der Region in vielfältiger Hinsicht ausgewirkt:

  • Anstieg der Arbeitslosigkeit,
  • Frust und Wut bei der ehemaligen Belegschaft, • Auswirkung auf die Bevölkerungsstruktur im Stadtteil,
  • wirtschaftliche Folgen für den Stadtteil,
  • gravierende Umweltbeeinträchtigung des verseuchten Geländes mit erheblichen Folgekosten

Im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck begann man schnell nach der Schließung mit der Sammlung von Exponaten und der Erforschung der Geschichte des Werkes. 1985/1986 mündeten die Ergebnisse in eine Ausstellung vor Ort und in die Dokumentation „Leben und Arbeit in Herrenwyk“. Anschließend entschloss sich nach langem Zögern die Hansestadt Lübeck, das ehemalige Kaufhaus des Werkes nach zähen Verhandlungen aufzukaufen. Damit war der Bestand der Ausstellung langfristig gesichert.

Anfangs wurden in Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Aufbau und die wissenschaftliche Arbeit betrieben, bis schließlich feste Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das Museum in städtischer Hand betrieben.

Die Dokumentation „Leben und Arbeiten in Herrenwyk“ ist käuflich zu erwerben.

 

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